BREMSENFALLEN


 
   

 
 

 

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WAS

Die LOER ist eine Falle die:
»   Bremsen lockt
»   Bremsen einfängt
die Bremsenplage strukturell  anpackt.

WO

Die LOER fängt die Bremsen:
»   in der Weide und rund um den Stall
»   auf de Golfbahn
»   rund um das Schwimmbad
überall wo man im Freien von Bremsen belastigt wird.

WIE

Die LOER hilft gegen Bremsen:
»   ohne Insektiziden
»   ohne Elektrizität
»   ohne Chemikalien
auf 100% natürliche Weise.

 

 

WAS TUN BREMSEN?

!!  STECHEN  !!

 

Wie leben Bremsen?
»  Bremsenlarven überwintern im Boden
»  entpuppen sich bei warmem Wetter
»  können einen kalten Sommer überspringen
»  warme Sommer bringen mehrere Generationen fort

 Warum stechen Bremsen?
»   das Männchen sticht nicht, die weibliche Bremse sticht
»   sie brauchen Blut für ihre Eier
»    sie übertragen Krankheiten und Infektionen

 

Was tut die Falle?

Die Falle lockt die Bremsen von Mensch und Tier weg.

Die Bremse "denkt"
»   der schwarze Ball ist eine Beute
»   sie fliegt hin
»   landet auf dem Ball
»   kriecht über den Ball
»   fliegt "entäuscht" weg (in die Höhe)
»   komt über die Kunststoffalle hinauf
»   in das Auffangreservoir

Die Beute in das Auffangreservoir


Auch vorhanden:


 

 

<<  der LOER Leimfalle

       das LOER Mobiel  >>

 

1 Warum LOER?
 

"LOER" ist das niederländische Wort für die Beute, die der Beizjäger braucht, um seinen Greifvogel zurück zu locken.

2 Was lockt die Bremse in die Falle?
 

Die Bremsenfalle LOER ist eine innovative Weiterentwicklung des Manning-trap Prinzips, welches die Universität von Wisconsin beschrieben hat. Das Prinzip, Insekten mit einem Ball zu locken, ist das Gleiche. Jedoch ist der Entwurf der Manning-trap revolutionär verbessert.

Der schwarze Ball wird durch die Sonne erwärmt. Diese Wärme wird durch den Brutkasteneffekt der Falle erzeugt. Eine besondere Zusammenstellung des Kunststoffes der Falle bewirkt die Speicherung der Wärme. Die Falle mit dem Ball hängt frei, wodurch sie sich im Wind bewegt. Die weibliche Bremse entdeckt diese “bewegende Wärmequelle” und “denkt”, dass es ein Säugetier ist, bei dem sie Blut tanken kann.

3 Wieviele Bremsen fängt so eine Falle?
 

Das hängt ganz davon ab, wieviele Bremsen in der Umgebung sind. Im Sommer des Jahres 2006 wurden beim Praxisversuch in Brabant (NL) an echten Bremsentagen durchschnittlich 300 Bremsen pro Tag und Falle auf Pferdebetrieben gefangen.

Zur gleichen Zeit wurden im Flussgebiet von Gelderland (NL) auf einer Golfbahn durchschnittlich 20 bis 50 Bremsen pro Falle und Tag gefangen.

Auf Grund der Untersuchungen in der Praxis wurde das Konzept der Falle verbessert. Mit diesen verbesserten Bremsenfallen wurden laut Abnehmern mehrere hundert Bremsen pro Tag gefangen. Einige Betriebe berichteten, dass sie Tausend oder noch mehr pro Tag fingen.

4 Wieviel Fallen benötigt man pro Hektar?
 

Das hängt davon ab, wie die Umgebung bewachsen ist. Handelt es sich um eine offene Weide, dann kann eine Falle pro Hektar die Bremsenplage stark vermindern. Ist das Gebiet jedoch mit Grünstreifen oder einem Holzwal in mehrere Stücke verteilt, so wäre es besser, auf jedes Grundstück eine Falle aufzustellen oder die Falle mit den Pferden/ Vieh gemeinsam zu verlagern.

5 Welche Krankheiten und Infektionen kann man von Bremsen bekommen?
 

Im Jahr 2006 haben zwei Studenten der Hochschule für Agrarwesen in Herzogenbusch, Janneke Peelen und Corina van Middelaar, eine Literaturforschung über Bremsen gehalten. Diese Forschung kam unter Anderem zu dem Ergebnis, dass Bremsen nicht nur sehr lästig sind, sondern auch andere unangenehme Auswirkungen haben können.

Viele Menschen und Tiere reagieren mehr oder weniger allergisch auf den Stoff Tabadin, ein Anti-Gerinnungsstoff, den die weibliche Bremse bei ihrem Opfer in den Biss einbringt. Diese allergische Reaktion äussert sich in Form einer Kruste, Juckreiz, Schmerz oder Schwellung. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, dass durch die Wunde Infektionen überbracht werden können.

Innerhalb der Niederlande spielen die aufgeführten Folgen keine Rolle, doch darf man nicht vergessen, dass die Bremse der Überträger verschiedener Krankheiten sein kann. Die bekanntesten innerhalb der EU sind: Milzbrand, Tularaemia und Equine Infectieuze Anaemie (EIA).

Die Bremsen können schliesslich in sehr grossen Mengen auch noch Blutarmut verursachen. Denkt man an die Klimaerwärmung, so ist es durchaus vorstellbar, dass diese Folgen in der Zukunft auch für die EU an Bedeutung gewinnen können.   

 

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